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Aktivrente Beispiel: So viel bleibt netto übrig

Die Aktivrente ist ein Steuervorteil für Menschen im Rentenalter: Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat und freiwillig weiter angestellt arbeitet, soll bis zu 2.000 Euro Lohn im Monat steuerfrei behalten dürfen. Ein konkretes Beispiel zeigt dir unten, wie viel bei 1.500 Euro Hinzuverdienst übrig bleibt, welche Abgaben trotzdem anfallen und für wen die Regel gar nicht gilt.

Was ist die Aktivrente, kurz erklärt?

Die Aktivrente ist ein Steuervorteil für Menschen, die das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und freiwillig weiter in einer Anstellung arbeiten. Der Kern: Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat sollen steuerfrei bleiben. Der Gesetzgeber will damit erfahrene Fachkräfte länger im Beruf halten und das Weiterarbeiten im Alter attraktiver machen. Wichtig ist der Unterschied zur Rente selbst. Deine gesetzliche Rente wird dadurch nicht steuerfrei, sie bleibt steuerpflichtig wie bisher. Steuerfrei wird nur der zusätzliche Lohn aus deiner Beschäftigung. Wie die Aktivrente in den größeren Rahmen passt, ordnen wir im Überblick zur Aktivrente 2026 ein.

Aktivrente Beispiel: Wie viel bleibt von 1.500 Euro im Monat?

Ein Beispiel macht die Regel greifbar. Nehmen wir an, du hast die Regelaltersgrenze erreicht, beziehst deine gesetzliche Rente und arbeitest zusätzlich in Teilzeit angestellt für 1.500 Euro brutto im Monat. Da dieser Lohn unter der Grenze von 2.000 Euro liegt, bleibt er nach den Regeln der Aktivrente vollständig einkommensteuerfrei.

Aktivrente: Beispiel für 1.500 Euro Hinzuverdienst pro Monat aus einer Anstellung
Posten Ohne Aktivrente Mit Aktivrente
Lohn aus Anstellung (brutto pro Monat) 1.500 Euro 1.500 Euro
Davon einkommensteuerfrei 0 Euro 1.500 Euro (Grenze bei 2.000 Euro)
Einkommensteuerpflichtiger Lohn 1.500 Euro 0 Euro
Gesetzliche Rente steuerpflichtig wie bisher steuerpflichtig wie bisher
Sozialabgaben (Kranken- und Pflegeversicherung) fallen an fallen an
Gilt für selbstständiges oder Online-Einkommen nicht relevant nein, nur für Anstellung

Zwei Dinge sind an diesem Beispiel wichtig. Erstens: Sozialabgaben wie Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fallen weiterhin an, die Aktivrente befreit nur von der Einkommensteuer auf den Lohn. Zweitens: Wie viele Euro du am Ende tatsächlich sparst, hängt von deinem persönlichen Steuersatz ab, denn ohne die Regel käme dieser Lohn oben auf dein übriges zu versteuerndes Einkommen. Für eine verbindliche Rechnung zu deiner Situation ist ein Steuerberater die richtige Adresse.

Für wen lohnt sich die Aktivrente und für wen nicht?

Die Aktivrente lohnt sich vor allem für Menschen, die nach dem Rentenbeginn gern angestellt weiterarbeiten, etwa in Teilzeit beim bisherigen Arbeitgeber oder in einem neuen Job. Wenig bis gar nichts bringt sie dagegen, wenn du gar nicht angestellt arbeiten willst oder kannst. Auch wer ohnehin kaum Einkommensteuer zahlt, weil das Gesamteinkommen niedrig ist, spürt den Vorteil kaum. Wer sich im Ruhestand lieber frei und ortsunabhängig etwas aufbauen möchte, findet in unserem Ratgeber zum Geld verdienen als Rentner weitere Wege, die unabhängig von der Aktivrente funktionieren.

Gilt die Aktivrente auch für Selbstständige und Online-Einkommen?

Nein, und das ist der wichtigste Haken am Beispiel. Die Steuerbefreiung greift ausschließlich bei Lohn aus einer Anstellung, also bei nichtselbständiger Arbeit. Verdienst du im Ruhestand selbstständig dazu, zum Beispiel mit einem kleinen Gewerbe, mit Honoraren oder mit Empfehlungsmarketing im Internet, dann zählt dieses Einkommen nicht zum steuerfreien Betrag der Aktivrente. Für viele, die flexibel von zu Hause arbeiten wollen, ist genau das der Punkt, an dem sich die Frage nach Alternativen stellt.

Welche Möglichkeiten hast du, wenn die Aktivrente nicht greift?

Wenn eine Anstellung für dich nicht infrage kommt, bleibt der Weg eines eigenen kleinen Online-Einkommens. Eine verbreitete Variante ist das Empfehlungsmarketing, bei dem du digitale Produkte empfiehlst und für vermittelte Käufe eine Provision bekommst. Die Grundlagen dazu erklären wir im Affiliate-Marketing-Einsteiger-Leitfaden. Wichtig vorab: Dieses Einkommen ist selbstständig, es ist also nicht über die Aktivrente steuerfrei, und es entsteht nicht von allein.

Ein konkreter, im deutschsprachigen Raum bekannter Kurs zu diesem Thema ist The Affiliate Code von Marek Rühl, aktuell in der Version 3.0. Er kostet einmalig 397 Euro über den Anbieter Digistore24, ein Abo gibt es nicht. Alternativ ist eine Zahlung mit Klarna ab 35 Euro im Monat oder in zwei Raten zu je 209 Euro möglich. Inhaltlich dreht sich alles um digitales Reselling: Du bewirbst bestehende digitale Produkte vor allem organisch über Instagram und TikTok und verkaufst über Direktnachrichten, auf Wunsch auch ohne dein Gesicht zu zeigen. Nach unserer eigenen Sichtung im Kursbereich umfasst das Material 181 Lektionen in 19 Modulen, dazu ein Live-Call-Archiv der Jahre 2023 bis 2025 mit 67 Aufzeichnungen, zusammen über 60 Stunden (Stand Juli 2026). Enthalten sind außerdem ein Modul zur Gewerbeanmeldung, eine Community und wöchentliche Live-Calls.

Online-Empfehlungsmarketing am Beispiel: Vorteile und Grenzen

Damit du nicht die Katze im Sack kaufst, hier die ehrliche Abwägung am Beispiel The Affiliate Code.

Das spricht dafür:

  • Ortsunabhängig und zeitlich flexibel, der Aufbau ist auf Wunsch auch faceless möglich.
  • Einmalpreis von 397 Euro ohne Abo, der Zugang gilt sofort und dauerhaft, Updates sind inklusive.
  • Strukturierter Aufbau mit 181 Lektionen in 19 Modulen, dazu Community und wöchentliche Live-Calls.
  • Ein eigenes Modul zur Gewerbeanmeldung hilft beim sauberen, legalen Start.

Das spricht dagegen:

  • Zum Stand April 2026 ist kein ZFU-Zertifikat auffindbar. Nach einer anwaltlichen Einschätzung (meier-bading.de) könnten Verträge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz angreifbar sein, kritisiert wird auch ein Widerrufsverzicht.
  • Das Modell ist stark darauf ausgerichtet, The Affiliate Code selbst weiterzuverkaufen, es ist damit MLM-nah, was in Reviews kritisiert wird.
  • Der Erfolg hängt stark von deinem Eigeneinsatz ab, der Anbieter nennt es ausdrücklich kein Get-rich-quick.
  • Es gibt teure Zusatzangebote, etwa eine Reseller-Lizenz für 997 Euro.
  • Der Kurs deckt nur organische Kanäle ab: kein SEO, keine eigene Website, kein E-Mail-Marketing, kein Pinterest und keine bezahlte Werbung.
  • Die Bewertungen auf Trustpilot liegen bei rund 4 von 5 Sternen bei etwa 86 Bewertungen, das Bild ist gemischt.

Für wen es ungeeignet ist: für alle, die ein schnelles oder müheloses Einkommen erwarten, für Menschen ohne Zeit und Lust auf regelmäßigen Content in sozialen Medien und für alle, die lieber über eine eigene Website und Suchmaschinen arbeiten wollen. Wer dagegen bereit ist, über Monate dranzubleiben, bekommt einen klar strukturierten Einstieg. Wie viel am Ende dabei herauskommt, hängt allein von deiner Umsetzung ab, seriöse Zahlen lassen sich hier niemandem versprechen.

Häufige Fragen zur Aktivrente

Ab wann gilt die Aktivrente?

Der Gesetzgeber hat die Aktivrente für das Jahr 2026 auf den Weg gebracht. Den genauen Starttermin und den aktuellen Stand solltest du vor einer Entscheidung bei der Deutschen Rentenversicherung oder einem Steuerberater prüfen, da sich Details noch ändern können.

Wie hoch ist der steuerfreie Betrag bei der Aktivrente?

Nach den Regeln der Aktivrente bleiben bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn im Monat steuerfrei, wenn du die Regelaltersgrenze erreicht hast und weiter angestellt arbeitest. Die gesetzliche Rente selbst bleibt steuerpflichtig wie bisher.

Gilt die Aktivrente auch für Minijobs?

Minijobs werden bereits pauschal versteuert und sind ein eigener Fall. Die Steuerbefreiung der Aktivrente zielt auf regulär angestellte, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Lass deinen konkreten Fall am besten individuell prüfen.

Zählt Einkommen aus Empfehlungsmarketing zur Aktivrente?

Nein. Die Steuerbefreiung gilt nur für Lohn aus einer Anstellung. Einnahmen aus selbstständiger oder gewerblicher Tätigkeit, etwa aus Empfehlungsmarketing im Internet, fallen nicht unter den Freibetrag der Aktivrente.

Muss ich die Aktivrente beantragen?

In der Regel wird der Steuervorteil über die Lohnabrechnung und die Steuererklärung berücksichtigt, einen eigenen Antrag für die Rente stellst du dafür nicht. Wie es in deinem Fall genau läuft, klärst du mit deinem Arbeitgeber oder einem Steuerberater.

Transparenz: Dieser Beitrag enthält Empfehlungslinks. Nutzt du sie und entscheidest dich später für ein kostenpflichtiges Angebot, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Willst du den Einstieg ins Empfehlungsmarketing Schritt für Schritt sehen? Schau dir Kurs und Vorstellungsvideo an.

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