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Empfehlungsmarketing auf Englisch: die Begriffe

Empfehlungsmarketing heißt auf Englisch referral marketing. Daneben stehen word-of-mouth marketing für die klassische Mundpropaganda und affiliate marketing für die provisionsbasierte Online-Variante. Welcher Begriff passt, hängt davon ab, ob Kunden, Freunde oder digitale Partner eine Empfehlung aussprechen. Unten findest du alle Begriffe im direkten Vergleich, mit ihren Unterschieden.

Empfehlungsmarketing und verwandte Begriffe: Deutsch und Englisch im Vergleich
Deutscher Begriff Englischer Begriff Was gemeint ist Wo es typisch vorkommt
Empfehlungsmarketing referral marketing Kunden oder Nutzer bringen aktiv neue Kunden, oft mit einem Anreiz Kundenprogramme, „Freunde werben Freunde“
Mundpropaganda word-of-mouth marketing (WOM) Freiwillige Weiterempfehlung ohne Belohnung Bewertungen, persönliche Tipps
Freunde-werben-Freunde refer-a-friend / member-get-member Bestehende Nutzer werben gegen Prämie Banken, Mobilfunk, Apps
Affiliate-Marketing / Partnerprogramm affiliate marketing Partner bewerben fremde Produkte über Links gegen Provision Blogs, Social Media, Online-Shops
Influencer-Marketing influencer marketing Reichweitenstarke Personen empfehlen Produkte an ihr Publikum Instagram, TikTok, YouTube
Weiterempfehlung (Oberbegriff) recommendation marketing Sammelbegriff, im Englischen seltener gebräuchlich Marketing-Lehre, Fachtexte

Wie heißt Empfehlungsmarketing auf Englisch?

Der direkte und gebräuchlichste englische Begriff ist referral marketing. Ein „referral“ ist eine Empfehlung oder Weiterleitung: Jemand schickt dir einen neuen Kunden, einen Kontakt oder einen Interessenten. Firmen bauen daraus eigene Referral-Programme, in denen bestehende Kunden für jede erfolgreiche Empfehlung eine Prämie bekommen. Wenn du „Empfehlungsmarketing“ eins zu eins übersetzen willst, ist referral marketing die richtige Wahl.

Es gibt daneben die wörtlichere Variante recommendation marketing. Sie taucht in Fachtexten auf, wird im englischen Alltag aber deutlich seltener genutzt als referral marketing. Wer im Ausland recherchiert, mit englischen Tools arbeitet oder englische Fachbeiträge liest, fährt mit „referral marketing“ am sichersten.

Was ist der Unterschied zwischen referral marketing und word-of-mouth marketing?

Beide beruhen auf Empfehlungen, unterscheiden sich aber im Grad der Steuerung. Word-of-mouth marketing (kurz WOM) meint die organische Mundpropaganda: Jemand ist zufrieden und erzählt es weiter, ganz ohne Belohnung. Referral marketing nimmt genau dieses Verhalten und lenkt es bewusst, meist über einen Anreiz wie Gutschein, Guthaben oder Prämie.

Kurz gesagt: Word-of-mouth passiert von selbst, referral wird angestoßen und belohnt. Beide Formen wirken, weil eine echte Empfehlung von einem Menschen mehr Vertrauen schafft als jede Anzeige. Genau dieses Vertrauen ist der Kern, egal ob du den englischen oder den deutschen Begriff benutzt.

Ist Affiliate-Marketing dasselbe wie Empfehlungsmarketing?

Verwandt ja, identisch nein. Affiliate marketing ist die formalisierte, digitale Form der Empfehlung. Ein Partner bewirbt fremde Produkte über einen persönlichen Link und erhält eine Provision, wenn darüber ein Kauf zustande kommt. Der große Unterschied zum klassischen Referral: Es zählt nicht nur die Empfehlung an Freunde, sondern die Reichweite an fremde Menschen, und alles wird technisch über Tracking-Links gemessen.

Im deutschen Sprachgebrauch nutzen wir für diese Online-Variante bewusst das Wort Empfehlung statt des reinen Anglizismus. Du empfiehlst ein Produkt, das du selbst überzeugend findest, und wirst für den vermittelten Kauf beteiligt. Wenn du tiefer einsteigen willst, findest du die Grundlagen ausführlich in unserem Affiliate-Marketing-Einsteiger-Leitfaden.

Warum stecken im Empfehlungsmarketing so viele englische Begriffe?

Das Feld ist stark von US-Firmen und der Tech-Branche geprägt. Viele Konzepte, Plattformen und Auswertungswerkzeuge kommen aus dem englischsprachigen Raum, deshalb wandern die Begriffe unübersetzt zu uns. Wörter wie „conversion“, „lead“ oder „affiliate“ sind im Marketing-Alltag längst Standard, auch in deutschen Teams.

Für dich heißt das: Wenn du englische Fachtexte, Kurse oder Software nutzt, triffst du zwangsläufig auf diese Begriffe. Das ist kein Hindernis, sondern eher hilfreich. Die englischen Ausdrücke sind oft präziser und öffnen dir den Zugang zu einer viel größeren Menge an Anleitungen und Fallbeispielen aus dem Ausland.

Welcher englische Begriff passt, wenn du online Geld verdienen willst?

Wenn dein Ziel ein Nebenverdienst über Empfehlungen ist, führt der Weg in der Regel über affiliate marketing. Du empfiehlst digitale oder physische Produkte, baust dir eine Reichweite auf und wirst für vermittelte Käufe beteiligt. Das funktioniert für Einsteiger genauso wie für Menschen im Ruhestand, die sich flexibel etwas dazuverdienen wollen. Wie das speziell in einer späteren Lebensphase aussehen kann, zeigen wir dir unter online Geld verdienen ab 60.

Ein deutschsprachiger Kurs, der genau dieses Modell lehrt, ist The Affiliate Code von Marek Ruehl. Der Anbieter nennt das Vorgehen „Digitales Reselling“: Du bewirbst bestehende digitale Produkte, vor allem organisch über Instagram und TikTok, und verkaufst über Direktnachrichten. Der Kurs umfasst nach unserer direkten Prüfung im Mitgliederbereich 181 Lektionen in 19 Modulen, dazu ein Live-Call-Archiv der Jahre 2023 bis 2025 mit 67 Aufzeichnungen, zusammen über 60 Stunden Material (Stand Juli 2026). Das Modell setzt bewusst nicht auf eigene Websites, SEO, E-Mail-Marketing oder bezahlte Anzeigen, sondern auf organischen Social-Media-Aufbau.

Wie startest du praktisch mit Empfehlungsmarketing?

Der Einstieg ist einfacher, als viele denken, weil du kein eigenes Produkt und keine Website brauchst. Wichtig ist, dass du ein Produkt empfiehlst, das du selbst als sinnvoll einschätzt, und dass du ehrlich kommunizierst. Diese Reihenfolge hat sich bewährt:

  • Wähle eine Nische, die dich wirklich interessiert, damit du dauerhaft dranbleibst.
  • Suche ein oder zwei Produkte oder Partnerprogramme, hinter denen du stehen kannst.
  • Baue eine Reichweite auf, zum Beispiel organisch über einen Social-Media-Kanal.
  • Empfiehl offen und mit klarer Kennzeichnung, statt zu verstecken, dass es sich um Werbung handelt.
  • Miss, was funktioniert, und verbessere Schritt für Schritt.

Rechne mit Anlaufzeit. Empfehlungsmarketing ist kein Automat, sondern belohnt Ausdauer und Vertrauen. Wer regelmäßig hilfreiche Inhalte liefert, baut sich eine Grundlage auf, die mit der Zeit trägt.

Vor- und Nachteile von Empfehlungsmarketing im Überblick

Damit du realistisch einschätzen kannst, ob dieser Weg zu dir passt, hier ehrlich beide Seiten.

Was dafür spricht: Du brauchst kein eigenes Produkt und keine Lagerhaltung. Der Einstieg ist mit wenig Geld möglich, oft reicht anfangs ein kostenloses Konto auf einer Social-Media-Plattform. Du arbeitest ortsunabhängig und teilst dir die Zeit selbst ein. Und du lernst dabei Fähigkeiten, die auch in anderen Bereichen nützlich sind, etwa Content-Erstellung und der ehrliche Umgang mit einer Zielgruppe.

Was dagegen spricht: Der Erfolg hängt stark vom Eigeneinsatz ab, seriöse Anbieter sagen ausdrücklich, dass es kein Schnell-reich-Modell ist. Reichweite aufzubauen dauert. Bei bezahlten Kursen kommen oft Folgekosten dazu. Bei The Affiliate Code sind das laut Anbieter separate Zusatzangebote wie eine Reseller-Lizenz für 997 Euro oder ein Elite-Training für 797 Euro, die nicht im Grundkurs enthalten sind. Kritisch anzumerken ist außerdem: Das Modell ist stark darauf ausgelegt, den Kurs selbst weiterzuempfehlen, was in Bewertungen als nah an einem Struktur-Vertrieb kritisiert wird. Eine Anwaltsprüfung (Stand April 2026, meier-bading.de) fand zudem kein ZFU-Zertifikat und wies auf einen problematischen Widerrufsverzicht hin. Prüfe solche Punkte vor einem Kauf selbst.

Für wen es nicht geeignet ist: Wer sofortiges, garantiertes Einkommen erwartet, wird enttäuscht. Wer sich unwohl dabei fühlt, öffentlich Empfehlungen auszusprechen, oder wer keine Zeit für regelmäßige Inhalte hat, sollte einen anderen Weg prüfen. Wir von der Redaktion legen offen, wie wir arbeiten und woran wir verdienen. Mehr dazu liest du über die Redaktion.

Häufige Fragen

Was ist das englische Wort für Empfehlungsmarketing?

Der direkte englische Begriff ist referral marketing. Für die organische Mundpropaganda sagt man word-of-mouth marketing, für die provisionsbasierte Online-Variante affiliate marketing.

Ist referral marketing dasselbe wie affiliate marketing?

Nein. Referral marketing beschreibt Empfehlungen durch bestehende Kunden, meist mit Prämie. Affiliate marketing ist die formalisierte Online-Form: Partner bewerben fremde Produkte über Tracking-Links gegen Provision.

Wie sagt man Mundpropaganda auf Englisch?

Mundpropaganda heißt word-of-mouth marketing, oft abgekürzt WOM. Gemeint ist die freiwillige Weiterempfehlung ohne Belohnung.

Braucht man für Empfehlungsmarketing eine eigene Website?

Nein. Viele arbeiten heute organisch über Instagram oder TikTok und verkaufen über Direktnachrichten. Eine eigene Website oder ein Blog ist ein möglicher Weg, aber kein Muss.

Was kostet der Einstieg ins Empfehlungsmarketing?

Die Grundlagen kannst du dir kostenlos aneignen. Bezahlkurse wie The Affiliate Code kosten aktuell 297 Euro einmalig (laut Anbieter, Preis änderbar). Einen kostenlosen Workshop gibt es vorab.

Ist Empfehlungsmarketing seriös?

Das Prinzip ist seriös und weit verbreitet. Entscheidend ist der Anbieter: Prüfe Widerrufsrecht, realistische Aussagen statt Einkommensversprechen und ob Folgekosten transparent sind.

Transparenz: Dieser Beitrag enthält Empfehlungslinks. Nutzt du sie und entscheidest dich später für ein kostenpflichtiges Angebot, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

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